Hallo, nachdem ich nochmal drüber nachgedacht habe, denke ich, man sollte es doch versuchen.
Also, Georg, bitte demontiere die Rauchkammertür, und versuche, von vorne / innen mit einem Rundholz und dem "dicken Daumen" (so, wie Du es bei mir schon gesehen hast) den Knick aus dem Blech raus zu massieren. Wenn der Kamin wegknackt, müssen wir gegebenenfals einen neuen montieren. Dann aber aus Blei und somit nicht pestgefährdet.
Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.
Zitat von gote im Beitrag #102Hallo Klaus Gute Idee. Könnte die Pest auch nach der Restauration auftreten? Falls ja würde ich den Kamin gleich auswechseln. Gruß Frank
Ja natürlich! Die Pest schert sich einen Dreck um die Restauration
Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.
Zitat von gote im Beitrag #105Hallo Klaus Dann stell Dir mal vor ihr seid fertig und nach einiger Zeit beginnt der Zerfall am Schlot. Wäre doch schade um die Arbeit. Gruß Frank
Frank, manchmal geht es auch um die Erhaltung von Originalteilen, solange es geht. Das muß jedem Besitzer selber überlassen werden. Gerade beim Kamin ist das kein Problem, den ersetze ich Dir auch spurenfrei noch nach der Restauration.
Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.
Zink oder Blei - nur anhand der Bilder tendiere ich zu Blei, aber ich will nicht schulmeistern. Wenn der Kamin aus Zink ist und die Pest schon ansetzt, dann dürfte er jetzt schon wackeln. Allein nach dem Sturz, der er überstanden hat. Wenn er fest ist dürfte nix passieren.
JoHa, der Kamin besteht aus Zink, ich habe die Lok hier auf meinem Arbeitstisch gehabt, und den Kamin auf genau diesen Punkt untersucht. Er ist bislang pestfrei und sitzt fest. Schaun wir mal, ob er das nach Georgs Richtarbeiten auch noch tut. Wenn nicht, Ersatz habe ich.
Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.
der Kamin sitzt bombenfest und wackelt in keiner Weise, ich habe mit der Lupe auch keine Risse oder Anzeichen gesehen, ich denke auch da wird nix passieren...
Ich habe zwei Pass- Stücke aus Holz präpariert die so ziemlich genau angepasst sind der Kesselwölbung, aber ich musste die Tür abnehmen um von vorne die Holzstücke einzulegen, mit der Zange habe ich zugedrückt, mehrmals, zuerst vorsichtig, dann immer fester und zwischendurch geschaut ob es besser wird, und es wurde....bis ich die kleine Beule einigermassen wegdrücken konnte war eine Stunde vergangen, ich denke es sieht jetzt wesentlich besser aus...
...und wenn schon die Tür abmontiert wurde habe ich natürlich die Gelegenheit genutzt die Tür- Falze und den Kesselinnenraum zu säubern....
Georg, du Ausbeulmeister ! Es hätte mich auch gewundert, wenn du die Beule nicht wegbekommen hättest. Und sie musste weg !
Was mich interessieren würde ist die Art des Holzes. Eigentlich müsste es Hartholz sein, am Besten wohl Eiche. Nur - die entsprechende Bearbeitung beispielsweise von Eiche ist ein Sache für sich. Geht nur mit Maschinenhilfe. Optimal wäre, diese beiden Pressholzhilfen jeweils mit in diesem Fall entsprechend der Rundung gebogenem Blech auszustatten.
Ich denke, in Zukunft werden wir von dir nach dem seinerzeitigem sensationellen Ausbeulen deiner Lampengittermasten noch einiges in Bezug auf Ausbeulen sehen werden.
alles getan wie du vorgegeben hast, und so bin ich zufrieden...
Das einzige was mir etwas Kummer bereitet ist wieder der Sanddom, du hast ihn gelötet, klasse, doch befürchte ich, wenn die Schraube diesen andrückt, dann reisst er, oder nicht....?
Das einzige was mir etwas Kummer bereitet ist wieder der Sanddom, du hast ihn gelötet, klasse, doch befürchte ich, wenn die Schraube diesen andrückt, dann reisst er, oder nicht....?
.... mit Grüssen Georg
Nö. Sollte er nicht. Wir knallen ja die Schraube nicht wieder so an, daß sie wieder in der Feldwicklung landet.....
Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.
Buche, das erstnächste Stück Holz was erreichbar war...
Hallo Forum,
am Tender sind neue Drehgestellschrauben sowie die Kupplungsstifte eingelötet, auch die Leitern sind gerichtet und ebenfalls im oberen Bereich festgelötet, die Drehgestelle mussten gerade gebogen werden und das Vorläuferdrehgestell war ebenfalls krumm, Sanddom von innen gelötet weil zwei kleine Risse, hier und da noch gebogen und dann hat Klaus alle Richtarbeiten abgeschlossen.....
Fertig zum sandstrahlen und vorlackieren....
auf dem Foto sieht der Lokkörper etwas bananenförmig aus, das liegt aber an der Kamera...
in diesem Thread widme ich kurz, solange die HR auf Reisen ist, meine Besessenheit bezüglich Märklin Spur 0, soll auch nur dieser Bericht sein....
Absolut fasziniert von den Arbeiten die Klaus vor meinen Augen erledigt hat, habe ich die preiswert ersteigerte R66 komplett zerlegt und zuerst einmal den Öl- Schlamm entfernt, alle Teile gründlich saubergemacht und im Prinzip könnte ich wieder alles zusammenbauen, aber ich bekomme die Achsen nicht von den Rädern... also werde ich meine Konstruktion auf dem Schraubstock aufbauen und es dort versuchen, ansonsten muss ich warten bis die HR wieder zurück ist, dann kann Klaus die Achsen schnell abziehen, hoffentlich....
Die Hotline der Eisenbahn Manufaktur hat mir sehr geholfen, und ich denke, in Zukunft sollte zwar der Respekt zu den Maschinen bestehen, jedoch keine Angst auf Unmögliches...
Hier ein gutes Beispiel eines 80jährigen ständig geölten und lange im Schrank gelassenen Zahnrades....
...welches überhaupt nicht lief, oder zumindest sehr schlecht...
Das alles eben nur in diesem Beitrag, und jetzt warte ich auf die HR....mit Spannung.
Hallo Georg, warum so bescheiden? Das sollte meines Erachtens doch sogar ein eigener Thread werden, Deine erste komplett eigenständige Restauration. Unser netter Moderator Felix verschiebt Deinen Beitrag bestimmt gerne in einen neuen Thread.
Man nehme ein Stück Blech, und schneide alles weg, was nicht nach Lokomotive aussieht.
ausser der Schaltung und natürlich das Grössenverhältnis der Loks soll die R66 die gleiche Arbeitsweise haben... wenn sie fertig ist, ich habe ein paar Fotos gemacht, und die HR ist ebenfalls fertig, dann versuche ich hier einen Thread aufzumachen... denn wenn der Motor versaubeutelt wird und die Kesselringe Achterbahn fahren, dann ist die Lok hin... und ich muss noch einiges wissen...
ich will es vorerst nur hier in zwei drei kleinen Berichten belassen, dass der R66 Motor erfolgreich repariert wurde....solange die HR in der Lackiererei ist... einen Motor auseinander zu nehmen, das machen viele im Schlaf, für mich als absoluter Anfänger war das aufregend, und weil ich bei Klaus das Zerlegen der HR beobachtet habe, wollte ich unbedingt ein kleines Projekt mir vornehmen, die R66, völlig verschlammt, umgebaut auf Gleichstrom vor etlichen Jahren, der Gleichrichter war so gross wie ein Kamera- Akku, kam genau richtig, also zerlegt, saubergemacht und wieder zusammengesetzt, den Gleichrichter in die Tonne, 66er Schaltung wieder drin...
bis auf das Aufziehen der zwei Zahnräder mit den zwei Rädern auf die Achsen, wieder hat Klaus geholfen, bin ich endlich mal froh, eine winzige Kleinigkeit geleistet zu haben und der Erfolg blieb nicht aus, dieser Motor läuft und schnurrt einmalig, er ist jetzt der schnellste Motor den ich habe, ein Wunder....
das war kurz mein kleiner eigenständiger Beitrag als Anfänger zur Reparatur eines kleinen Motors, mehr gibt´s nicht... in ein paar Wochen ist die HR wieder da...
das ist sooo lehrreich wenn man seinem Meister bei der Arbeit zuschauen kann, und es brennt in den Fingern, ich kann nicht abwarten....und muss es unbedingt mitteilen...
Die Ziehfeder habe ich bestellt, trotzdem habe ich mit den primitivsten Mitteln, eben das was im Hause war, erste Versuche gemacht. Eine uralte Weissblechdose im Keller gefunden, sauber gemacht und schwarz gesprüht, meine alte Ziehfeder aus dem Zirkelkasten war kaputt, wir haben Dart damit gespielt, und dann probierte ich es mit der Schulfeder aus... Sieht etwas plump aus, ich wollte nur wissen wie man die Kesselringe vernünftig draufbekommt, es sind sozusagen die ersten Gehversuche. Kaum fertig, habe ich Klarlack gesprüht, und das war Mist, denn der Unterlack muss einen Tag trocknen, egal, mich freuts.
Die Lok entlackt, die Ohren mussten abgenommen werden weil lose.....
Und mein erster Versuch die Ohren anzulöten....
Ich habe alles um mich vergessen bis die Ohren einigermassen vernünftig drauf waren... Jetzt kommt der Lack, aber da warte ich noch ein Weilchen, überlegen wie ich abkleben muss, damit das Führerhaus zuerst grau wird....
Georg, wenn Du in dem Tempo weiter machst, bist Du bald der Tinplate Meister :-) Das macht Spaß und ich hätte auch gerne Deine Energie! Bin aber froh, dass ich mit meinen Holzarbeiten weiter komme. Wünsche Dir weiterhin viel Freude, LG Jürgen
Mit Märklin Tinplate spielen ... ... und originale, alte Lokomotivschilder sammeln - mein Hobby!
....gesandstrahlt und grundlackiert, die HR wird immer lebendiger, gemessen an dem ersten Foto ist es mittlerweile ein grosser Unterschied geworden. Noch grösser wird der Unterschied nach anbringen der Zierlinien, und es wird nicht mehr lange dauern bis die Lady einsatzbereit ist...
Heute wurden die Zierlinien angebracht, zuerst hat Klaus die Reissfder mit roter Farbe aktiviert, die Winkelkanten bekamen einen exakten Abschluss, und der Rest wurde mit dem Pinsel beigestrichen. Die "roten" Arbeiten mussten in zwei Abschnitten erledigt werden, wegen Trocknung jeder Seite, verschiedene Pinsel waren notwendig um auch in die hintersten Winkel zu gelangen, alles und auch die Unterseite erforderte viel Arbeit und Geduld, das Ergebnis war nach zwei Stunden wieder perfekt....
Gespannt war ich auf die Kesselringe die Klaus auch gleich zuerst mit der Reissfeder aufbrachte, als Lineal diente ein gebogenes Stück Blech, die Unterseite mit schützendem Textilkleber beklebt, auch alle geraden Linien jeweils ein kleines Dreieck zur Hilfe genommen und gebogene Linien wurden freihändig aufgetragen, auch diese Arbeit dauerte zwei Stunden....
Das Ergebnis liess mein Herz höher schlagen....
Die Lady ist nun fertig für die letzte Lackierung....
Irgendwie ist es ein seltsames Gefühl, der Zustand, als ich die Lok zum ersten Mal auspackte, dazu meine Hilflosigkeit aber den festen Willen diese Lady instandzusetzen, und dann jetzt....wo ich sie betrachte....kann ich es nicht fassen, dass sie in einer guten und schnellen Zeit eine so perfekte Ausstrahlung durch Klaus erhalten hat, es ist wesentlich mehr, wesentlich... als ich mir erhofft habe....
Hallo Ihr zwei Das sieht alles schon sehr gut aus. Ein Resultat gepaart aus Wissen, Beharrlichkeit, Können, Fleiß, Wissen, Erfahrung, Flüche heraus brüllen oder unterdrücken, zerknirscht ins Bett gehen, wieder aufstehen und weitermachen auch immer wieder dazu lernen, Kannen von Kaffee trinken und sich selbst irgendwann auf die Schulter klopfen und stolz zu sagen das habe wir aber gut gemacht. Sollt ich etwas vergessen haben, dann schreibt zurück. Gruß Frank