ich habe in der MiBa Heft 13 von 1951 noch einen 5-seitigen interessanten Bericht und Bauplan von Rudolf Wittwer gefunden. Er beschreibt hier einen kompletten Bau mit entsprechenden Zeichnungen zu einer sehr schönen Sägemühle:
Im Buch "Vom Spielzeug zur Modellbahn" 3te Auflage wird diese Sägemühle auf Seite 104 - 105 auch vorgestellt.
Ein sehr schönes Modell, was bestimmt Spaß macht nachzubauen.
Gruß Rainer
Die Bodenplatte habe ich bereits fertig:
Die Platte ist 50 x 16 cm groß. Nix mit Faller-Niedlich in 1:120... .
Durch unsere Umbaumaßnahmen sind meine Werkzeuge alle in diversen Kellerregalen verstreut. Deshalb habe ich das Holz mit einem Cutter ausgeschnitten. Bis 2 mm ging das überraschend gut. Ich werde weiter berichten.
Viele Grüße Jörg
Die Produktion von Gelaber wird stimuliert, wann immer die gefühlte Verpflichtung sich zu äußern größer wird als die Kenntnis der Fakten.
hier ein kurzer Zwischenstand. Die Kleinteile wie die Tore etc. kosten einiges an Zeit. Bei den großen Toren habe ich die Stabilisierungsbretter anders gefärbt, als die Torblätter.
Dach des Wohnhauses eingedeckt (das Fachwerk ist noch nicht ganz komplett)
Häuschen für das Wasserrad
Säge
Details
So langsam geht es an die Montage und Ausgestaltung.
Viele Grüße Jörg
Die Produktion von Gelaber wird stimuliert, wann immer die gefühlte Verpflichtung sich zu äußern größer wird als die Kenntnis der Fakten.
als nächstes habe ich die Mauern und den Bodenbelag gestaltet. Dazu habe ich die "MiBa-Methode" mit Kleister und Gips verwendet:
Die Steine habe ich in den noch feuchten Gips eingeritzt
Farbliche Gestaltung mit Betonfarbe für den Boden. Die Steine habe ich mit verdünnter Farbe gestrichen und dann gleich wieder mit Zewa abgewischt. Die Schienen bestehen aus 1mm starkem Draht
Viele Grüße Jörg
Die Produktion von Gelaber wird stimuliert, wann immer die gefühlte Verpflichtung sich zu äußern größer wird als die Kenntnis der Fakten.
dünne "Bretter" aus weichem Holz mit dem Cutter Messer zu schneiden kann ich auch weiterempfehlen. Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Deine Farbauswahl bzw. Farbabstimmung gefällt mir auch sehr gut.
ein sehr schönes Modell das Du da gezaubert hast. Nur das Wasser finde ich ein wenig zu blau und sauber. Ein wenig grün in der Mischung würde es natürlicher wirken lassen.
ich habe fertig! Ich habe die Begrünung angebracht, den Bach aber noch so gelassen. Ich habe im Moment gerade keine Lust nochmal Farbe anzumischen. Vielleicht bei Gelegenheit... Hier also das Ergebnis:
Alle verwendeten Materialien gab es 1951 bereits. Es gibt bestimmt noch einiges zu verbessern (Farbe des Baches; etwas mehr Gebüsch, ein paar Steine am Bach...), aber ich würde mir das Modell so auf die Anlage stellen.
Viele Grüße Jörg
Die Produktion von Gelaber wird stimuliert, wann immer die gefühlte Verpflichtung sich zu äußern größer wird als die Kenntnis der Fakten.
hier noch etwas Statistik. Verwendete Materialien: 2 Platten 2mm Birkensperrholz (20 x 50 cm) 1 Platte 1 mm Birkensperrholz (20 x 50cm) 2 m Leisten (2x2 mm) 1 m Draht (1m mm Durchmesser) ca. 10 cm Leiste (5 x 5 mm) für die Schornsteine 1 Blatt Furnierholz Schwarze Pappe für das Fachwerk
Krepppapier (Dacheindeckung) Plakafarben Tapetenkleister Gips Fallerstreu 702 (min. 50 Jahre alt) Weißleim Äste und Gräser aus dem Garten 2 Cutterklingen Arbeitszeit: ca. 10 Stunden
Viele Grüße Jörg
Die Produktion von Gelaber wird stimuliert, wann immer die gefühlte Verpflichtung sich zu äußern größer wird als die Kenntnis der Fakten.
ein wunderschönes Gebäude. Das sieht echt Klasse aus und ist größenmäßig bestimmt nicht verniedlicht. So ein Bauwerk braucht Platz. Die Grundplatte des VAUPE-Sägewerks # 115 aus den 60ern dagegen ist mit 25x18cm nur halb so groß.
Dein Wiking Goliath sieht mir dagegen etwas zu klein aus, war ja auch nur 1:90.